K-W-Reaktionstypen
 
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CURRY-TEST

Zur Ermittlung des wetterbedingten Reaktionstyps


Medizinisch-Bioklimatisches Institut Riederau/Ammersee
Alle Rechte vorbehalten. Copyright by Dr. M. Curry
 
 

EINLEITUNG

Nachfolgender Fragetest stellt einen Extrakt aus der in den Büchern « Bioklimatik » und « Schlüssel zum Leben » ausführlich beschriebenen Methode zur Ermittlung des wetter- und klimabedingten Reaktionstyps dar. Er basiert auf der verschiedenen Reaktion der Menschen den Veränderungen des aktiven Sauerstoffs der Luft (Ozon bzw. Aran) gegenüber, so wie sie unter dem Einfluß der freien Atmosphäre auftreten und in Klimakammerversuchen reproduziert werden können. Der durch geringen oder fehlenden Arangehalt gestörte warmluftempfindliche Mensch wird als « W-Typ », der auf hohe Arankonzentrationen, also kaltluftempfindliche Mensch als « K-Typ » bezeichnet. Bei ersterem ist das Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes meist in saurer, bei letzterem in alkalischer Richtung verschoben.Der vegetativ gut ausbalancierte, wetterunempfindliche oder auf beide Wetterextreme sensibele Mensch wird « O-Typ » (gemischter Typ) genannt.

Der Test ermöglicht dem Arzt eine einfache und schnelle Bestimmung des Typs in der Sprechstunde und unterstützt ihn in diagnostischer und therapeutischer Hinsicht. 

DIE FESTSTELLUNG DES REAKTIONSTYPS

geschieht 

  • auf Grund des Eindrucks, 
    den der Arzt beim Anblick des Patienten gewinnt

  • durch die Beantwortung einer Anzahl von Fragen 
    durch den Patienten und

  • durch die Wahl von Bildertafeln

An Hand des Fragetestes (siehe Tafel I) notiert der Arzt auf einem Blatt Papier je nach Ausfall seiner Betrachtungen bzw. Beantwortung der Frage ein W oder K und stellt diese nach Beendigung der Untersuchungen einander zahlenmäßig gegenüber. Hierbei sind sowohl die unter der Rubrik « Feststellungen beim Anblick des Patienten » (1-6) aufgeführten Punkte wie die nachfolgenden 24 Fragen zu bewerten. Steht nur kurze Zeit zur Verfügung, beschränkt sich der Arzt auf die ersten 15 Fragen. Nicht oder unklar beantwortete Fragen werden in der Beantwortung nicht berücksichtigt.
Aus der Tabelle auf Tafel II ergibt sich die Bewertung. Es wird zunächst die Zeile aufgesucht, die mit der Zahl der erhaltenen W-Antworten beziffert ist, und dann innerhalb dieser Zeile die Spalte ermittelt, die mit der Anzahl der K-Antworten übereinstimmt. Die am Kreuzungspunkt stehende Zahl ist dann der Typenindex, der den prozentualen Anteil der K-Antworten am Gesamtergebnis des Fragetestes anzeigt.

 

TAFEL 1

Frage-Test zur Ermittlung der K-W-Typen-Zugehörigkeit (Erklärungen d. Fragen im Text)

Feststellungen beim Anblick der Person:

  1. Augen
  2. Nase
  3. Mund
  4. Durchblutung
  5. Hände
  6. Kontaktbereitschaft
     
    Fragen erster Ordnung:
  7. Können Sie auch bei geschlossenem Fenster schlafen?
    (ist Ihr Schlafzimmer im Winter geheizt?)
  8. Fühlen Sie sich in der Frühe beim Aufstehen gleich frisch oder brauchen Sie eine gewisse Anlaufzeit
  9. Vertragen Sie heiße Bäder gut - oder duschen Sie sich lieber kalt?
  10. Kleiden Sie sich gern leicht oder warm?
  11.  Stört Sie kaltes, windiges Wetter - sind Sie zugempfindlich?
  12. Empfinden Sie laue, warme Luft (Föhn, Südwind) als angenehm?
  13. Neigen Sie zu depressiven Stimmungen?
  14. Wenn Sie zwischen Fleisch oder Gemüse wählen müßten, für was würden Sie sich entscheiden ?
  15. Salzen und würzen Sie die Speisen stark?
      
    Fragen zweiter Ordnung:
  16. Wie vertragen Sie die Luft im Kino und Theater? Stört Sie die Luft in einem geheizten Auto, in einer Telephonzelle oder in menschenüberfüllten Räumen?
  17. An welchen Orten ist Ihnen das Klima besonders gut oder schlecht bekommen?
  18. Stört Zentralheizung Ihr Befinden?
  19. Sind Sie durch anstrengende Arbeit bald erschöpft?
  20. Schlafen Sie untertags und erfrischt Sie ein kurzes „Nickerchen“ ?
  21. Sind Sie lichtempfindlich (tragen Sie eine Sonnenbrille?) und paßt sich Ihr Auge schnell an die Dunkelheit an?
  22. Schwitzen Sie leicht?
  23. Schwellen Ihre Hände oder Füße manchmal abends an?
  24. Fiebern Sie, wenn Sie krank sind, hoch?
  25. Waren Sie schon ernstlich krank? (Blinddarmentzündung, Lungenentzündung, Zähne!)
  26. Ärgern Sie sich leicht über etwas, oder vergessen Sie ein Ihnen zugefügtes Unrecht schnell ?
  27. Ist Ihr Appetit gut oder unregelmäßig? Ekeln Sie sich leicht?
  28. Vertragen Sie Fett ?
  29. Essen Sie gern Mehlspeisen (Süßes) ?
  30. Trinken Sie gern Tee und wie bekommt Ihnen Milch ?

Man lasse sich nach Möglichkeit ein Bild des Ehepartners zeigen. Da dieser in über 95 % der Gegentyp ist, läßt sich hieraus auf den Typ des Befragten schließen.

      

Ist das Verhältnis der W- und K-Eigenschaften des Patienten festgestellt, so legt man dem Betreffenden die Bildtafel III bzw. IV vor und läßt ihn dem ihm mehr zusagenden Typ gegensätzlichen Geschlechts aussuchen, wobei die Entscheidung rein gefühlsmäßig gefällt werden soll. Es wird in der großen Mehrzahl der Fälle der Gegentyp gewählt und der Betreffenden gibt damit seinen eigenen Typ zu erkennen. 

Erhält man keine klare Antwort, so zieht man die Tafeln V und VI bzw. VII und VIII zur weiteren Beurteilung hinzu. Man stellt die Frage: « Welche Tafel enthält die Sie mehr interessierenden Typen ? »bzw. « welches Gesicht zieht Sie am meisten an ? » Jetzt wird im allgemeinen eine Entscheidung möglich sein. Sagt dem Wählenden keines der Bilder zu, so kann man ihn natürlich auch fragen, welches Bild ihn am meisten abstößt, in welchem Fall die Wahl auf einen ihm gleichen Typ trifft. Gefallen dem Betreffenden die Bilder beider Tafeln gleich gut, so kennzeichnet er sich damit als O-Typ. Da die Anzahl der absoluten O-Typen in der Minderzahl ist, und um den Typentest zu vereinfachen, ist auf Tafeln mit Bildern von O-Typen verzichtet worden.

Bildtafel III

Bildtafel IV

Bildtafel VI

Bildtafel VIII

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ERKLÄRUNGEN ZUM FRAGETEST

wie die Antworten zu bewerten sind –

Feststellungen beim Anblick des Patienten
Die Augen des W-Typs sind groß, weit auseinanderliegend, häufig braun, vorstehend (Basedow) und dunkel unterrandet. Die Augen des K-Typs sind klein, eng beisammen und tiefliegend, stechend, häufig grau oder blau. Seine Stirn ist höher.
Die Nase des W-Typs ist breit, die Nasenflügel sind gewölbt und die Nasenlöcher rund und groß. – Die Nase des K-Typs ist lang, schmal und spitz, die Nasenöffnungen sind schlitzförmig
Der Mund des W-Typs ist nach oben gezogen (Schaukelform), die Lippen sind voll und geschwungen.- Der Mund des K-Typs ist nach unten gezogen, die Lippen sind schmal und strichförmig. Die Linien des Kinns sind stärker ausgeprägt. 
Die Durchblutung ist beim W-Typ gut (rosig), beim K-Typ schlecht (blass). Dieser Punkt ist von Wichtigkeit. Gelegentlich begegnen wir nämlich auch mal einem W-Typ mit einer langen Nase – jedoch mit weiten Nasenlöchern -, den man auf den ersten Blick für einen K-Typ halten könnte. Hier aber ist die gute Durchblutung und oft auch die dunkle Unterrandung der Augen entscheidend.
Die Hände des W-Typs sind breit, warm (oft feucht), die Finger kürzer.- Die Hände des K-Typs sind schmal, meidt kalt, die Finger lang und ihre Bewegungen graziös. Die Nägel sind flacher.
Kontakt: Der W-Typ ist kontaktbereit und gesprächig, der K-Typ gehemmt und verschlossen.

FRAGEN ERSTER ORDNUNG :

Infolge des Bedürfnisses nach « frischer Luft » kann der W-Typ nur bei offenem Fenster schlafen. Er liebt ein kühles und selbst im Winter ungeheiztes Schlafzimmer. Auch auf ein kaltes Kopfkissen, das in der Nacht immer wieder herumgedreht wird, ist er bedacht. Sein Befinden bessert sich bei offenem Fenster.- Der K-Typ gibt zwar auch oft an, im Sommer bei offenem Fenster zu schlafen, er kann jedoch ebenso gut auch im geschlossenem Raum schlafen. Vor allem im Winter bessern sich eventuelle Beschwerden nach Schließen der Fenster und ein geheiztes Schlafzimmer ist ihm nicht unangenehm. Er liebt eine tiefe Kopflage im Gegensatz zum W-Typ, der ein Keilpolster braucht. 
Vor allem beim K-Typ beobachten wir, daß er meist langsam auf Touren kommt. Während der W-Typ sich nach dem Aufwachen gleich frisch fühlt, ist dies beim K-Typ meist nicht der Fall. Er braucht eine gewisse Zeit zum Anlaufen und ist erst nach dem Frühstück zu genießen. Man spricht von « Morgensummern » und « Morgenbrummern » und kennzeichnet damit sehr treffend die Stimmung des W- und K-Typs.
Die Mehrzahl der Patienten gibt an, heiße Bäder als angenehm zu empfinden. Beim W-Typ jedoch ist dies oft nicht der Fall. Er kann im heißen Bad jedenfalls nicht lange verweilen ohne Herzklopfen zu bekommen, schwach zu werden oder schlecht darauf zu schlafen (Nur wenn er schon « gekippt » ist, braucht er die Wärme, ähnlich dem erschöpften Kranken, dem ein Überwärmungsbad nützt). Der gesunde W-Typ liebt kalte Duschen und schwimmt gerne in kaltem Wasser. Der K-Typ hingegen ist meist wasserscheu, meidet also kalte Bäder und schätzt ein heißes Bad über alles: er schläft hierauf gut.
Da der W-Typ die kalte Luft liebt, zieht er sich entsprechend leicht an. Er trägt keine Weste und gerne offene Hemden (um den Druck auf die Schilddrüse zu vermeiden). Er geht häufig ohne Hut. Während der W-Typ das Nachthemd vorzieht (ja oft sogar gerne nackt schläft), da ihm eng anliegende Kleidung unangenehm ist, bevorzugt der K-Typ den wärmeren Schlafanzug. Er schätzt auch den Pelzmantel mit hochgeschlossenem Kragen, und die typische alte Jungfer trägt als Repräsentant des K-Typs warme, hochgeschlossene Blusen. Männlich veranlagte, also K-betonte Frauen, kleiden sich gern in langen Hosen und lieben Kostüme. 
Der W-Typ liebt frische Luft und windiges Wetter. Er fühlt sich bei nördlicher Luftzufuhr am besten. Der K-Typ kennt die für ihn ungünstige Wirkung des kalten Windes, spricht von « Erkältungen » und bleibt dann am liebsten zu Hause. Auch stellen sich bei ihm bei dieser Wetterlage eventuell Anfälle ein. Nur der K-Typ ist zugempfindlich,- eine offene Tür in seinem Rücken stört ihn erheblich.
Laue und warme Luft liebt der W-Typ nicht. Es stellen sich bei ihm Kopfschmerzen und andere Beschwerden ein. Demgegenüber fühlt sich der K-Typ bei milder Luft wohl Soweit es sich um Föhnempfindlichkeit handelt, unterliegt dieser der W-Typ, während der K-Typ den Föhn oft als angenehm empfindet. Diese Frage ist jedoch mit Vorsicht zu bewerten, da es beim Föhn zwei Phasen gibt, von denen die eine mit sehr niederen, die andere mit höheren Aran-Werten einhergeht, und auch andere Wetterlagen oft fälschlicherweise als Föhn angesehen werden).
Die saure Reaktionslage, und hierdurch bedingt die Föhnempfindlichkeit, führt beim W-Typ sehr häufig zu seelischen Verstimmungen, eine Charaktereigenschaft, die so gut wie nie fehlt und dem Betreffenden stets bewußt ist. Der W-Typ neigt daher zum Weinen und zu Selbstmordgedanken.- Der K-Typ leidet selten oder gar nicht unter Depressionen. Er behauptet zwar oft verstimmt zu sein, meint damit aber nicht verstimmt im Sinne einer depressiven Stimmungslage und denkt auch nicht an Selbstmord, sondern ist lustlos, schlecht gelaunt, und mag sich und die Welt nicht leiden. Auf diese falsche Auslegung des Wortes „verstimmt“ ist daher zu achten.
Der W-Typ bevorzugt im allgemeinen Obst und Gemüse, er gehört sogar oft zu den Vegetariern und mag besonders gern Salat, Tomaten, Spinat, gelbe und rote Rüben und vor allem auch Nüsse. Rohkostkuren werden, falls er sie schon versucht hat, von ihm immer gelobt. Während wir relativ selten auf einen W-Typ stoßen, der besonders gerne Fleisch ißt, zählt der K-Typ fast immer zu den Fleischessern. Für ihn ist die eiweißreiche Kost zuträglicher als die kohlenhydratreiche. Er ist es auch, der z.B. saure Gurken oder Rettiche (die bekanntlich bei Gallenleiden mit Erfolg gegeben werden) gerne ißt, während der W-Typ kein Verlangen danach hat. Interessanterweise lehnt der K-Typ Spinat usw. oft ab (hoher Kaliumgehalt). Freilich gibt es auch W-Typen, die Fleisch gern essen; wenn sie aber vor die Frage gestellt werden, Fleisch oder Gemüse und Obst, dann wählen sie meist letzteres. 
Das Bedürfnis nach Salz und Gewürzen zeichnet mit großer Gesetzmäßigkeit den K-Typ aus, der die Suppe meist schon salzt, bevor er sie überhaupt gekostet hat (vgl. Addison-Kost). Der W-Typ salzt und würzt weniger oder gar nicht. 

FRAGEN ZWEITER ORDNUNG:

Entsprechend dem niederen Oxidationswert in geschlossenen Räumen gibt der W-Typ an, daß er die „schlechte“ Luft nicht vertrage, während der K-Typ sie nicht beanstandet; ja, der Asthmatiker des K-Typs fühlt sich in menschenüberfüllten Räumen sogar „sicher vor einem Anfall“. Er bekommt diesen auf dem Weg zum Kino oder wenn er nach der Vorstellung ins Freie tritt. Die Luft in einem mit Heizung versehenen Auto oder in einer Telephonzelle wird vom K-Typ zwar nicht als angenehm empfunden, aber sie stört ihn wenig im Gegensatz zum W-Typ.
Sehr bezeichnend bevorzugt der W-Typ im allgemeinen das rauhe nördliche Klima, während er K-Typ eine unüberwindliche Sehnsucht nach dem Süden hat. Wenn man auch manchmal sehr eindringlich danach fragen muß, in welchen Gegenden der Betreffende sich „besonders wohl“ fühlte oder welches Klima ihm „gar nicht gut bekommen ist“, so bringt man doch meistens heraus, daß der W-Typ sich an Orten mit rauhem Klima (also hohen Oxydationswerten) beschwerdefrei und an Orten mit mildem Klima (niederen Oxydationswerten) weniger wohl fühlte oder dort krank wurde. Genau umgekehrt regiert der K-Typ, (siehe das Verzeichnis der Orte mit niederen und hohen Aranwerten auf Seite 18-20).
In Übereinstimmung damit, daß der Oxydationswert der Luft bei Ofenheizung oder offenem Kamin höher ist als bei Zentralheizung, empfindet der W-Typ letztere als besonders unangenehm. Der K-Typ hingegen fühlt sich in Räumen mit Zentralheizung wohl.
Während der K-Typ sich für Dauerleistungen eignet, über gewisse Reserven verfügt und sich nicht verausgabt, ist der W-Typ eher zu kurzdauernden Höchstleistungen fähig, er überansprucht seine Kraft, was dann oft, speziell abends, zu Erschöpfung führt. 
Entsprechend seiner schnellen Erschöpfbarkeit legt der W-Typ gerne ein Mittagsschläfchen ein. Er fühlt sich nach diesem frisch und erholt; er ist auch in der Lage, tags spontan einzunicken und nach wenigen Minuten schon wieder zu erwachen.- Der K-Typ schläft untertags normalerweise nicht, da er nur schwer aus dem Schlaf wieder herauskommt (durch Vorherrschen des Vagus). 
Mit ziemlich großer Gesetzmäßigkeit zeigt es sich, daß der W-Typ, wenn er vom Hellen ins Dunkle tritt, recht lange braucht, bis sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnen.- Beim K-Typ geht diese Anpassung an die Dunkelheit, die man „Adaption“ nennt, sehr schnell vor sich. Diese ist dem Betreffenden meist bekannt und er W-Typ empfindet es als störend, wenn er z.B. nach Verlassen eines hellerleuchteten Lokals auf eine verdunkelte Straße tritt und im Gegensatz zu vielen anderen infolge seiner augenblicklichen Nachtblindheit keinen Schritt zu gehen vermag. Der W-Typ braucht nicht nur länger, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, er benötigt auch mehr Zeit um sich auf die Helligkeit einzustellen; daher sieht er einerseits im Dunkeln anfangs schlecht und trägt andererseits bei hellem Licht gern eine Sonnenbrille. Schließlich ist auch bekannt, daß die Frauen Tage vor ihrer Periode gemäß ihrer azidotischen Reaktionslage im Dunkeln schlechter sehen, d.h. langsamer als gewöhnlich adaptieren. 
Der W-Typ transpiriert mehr als normal und kommt auch durch seelische Affekte gelegentlich zum Schweißausbruch. Schwitzpackungen bewirken ausgesprochenes Beklemmungsgefühl. Der K-Typ schwitzt weniger oder gibt sogar an, überhaupt nicht schwitzen zu können (Merkwürdigerweise wird ein Heizkissen vom W-Typ meist schlecht vertragen im Gegensatz zur Wärmflasche). 

(Redaktionelle Anmerkung Dr. Braun-v.Gladiß: Dem Autoren aus der Mitte des 20. Jahrhunderts erschien dies verständlicherweise noch „merkwürdig“, weil zu dieser Zeit das Phänomen der Elektro-Empfindlichkeit noch unbekannt war. Heute erscheint dieses Symptom als verständliches Charakteristikum, weil W-Typen auch sensiblere Personen sind als K-Typen und damit auch elektrische Wechselfelder schlechter vertragen, wie sie beim Heizkissenbetrieb entstehen). 

Oedembereitschaft ist ein Symptom des Föhns. Hiermit wird also die Warmfrontempfindlichkeit dokumentiert. Der W-Typ trägt abends daher gern Hausschuhe und weiß zu berichten, daß er seine Ringe nicht oder nur schwer von seinen Fingern entfernen kann. An diesen Erscheinungen leidet der K-Typ nicht (vorausgesetzt, daß kein Herzfehler vorliegt). Plattfüße kommen fast ausschließlich beim W-Typ vor, während der K-Typ einen hohen Rist hat. Bei diesem hält die meist gespannte Muskulatur das Fußgewölbe aufrecht, während die schlaffen Muskeln des W-Typs den Fuß leichter durchsacken lassen.
Der W-Typ reagiert auf alle Infektionen sehr stürmisch mit hohem Fieber und überwindet die Krankheit meist schnell, der K-Typ fiebert schwächer aber dafür länger, und braucht meist Wochen, um sich zu erholen. Der W-Typ verliert durch die Krankheit meist für längere Zeit seine Wetterempfindlichkeit. Seine azidotische Ausgangslage kommt durch die anschließende Verschiebung nach der alkalischen Seite ins richtige vegetative Gleichgewicht. Der K-Typ hingegen wird durch die postinfektiöse zusätzliche Alkalose, also nach überstandener Krankheit, oft vorübergehend sehr empfindlich gegen hohe Aranwerte. 
Der W-Typ neigt zu entzündlichen, der K-Typ zu spastischen Erkrankungen. Fast immer gibt der wetterempfindliche Mensch an, daß bei den Eltern, Großeltern oder Geschwistern die eine oder andere dieser Erkrankungen bestanden hat. So sprechen z.B. für den W-Typ: Infektionskrankheiten, insbesondere Tuberkulose, Pneumonie, Anginen, Basedow, Kropf, Gicht, Polyanthritis, Appendictis, Konjunktivitis, Endokarditis, Herzinfarkt, Schwächezustände, Zyanose, Oedeme, Exsudate, Paradontose, Venenentzündung, Hämorrhoiden, Eklampsie, Myom, Obstipation, Wallungen, usw., während in Richtung K-Typ folgende Krankheiten deuten: Krebs, Bronchialasthma (primär spastische Form), Gallenkohken, rheumatische Beschwerden, Zahnkaries, Migräne, Angina pectoris, Beigung zu Aterienverkalkung, Arthrosis deformans, Blasenbeschwerden, Hypoazidität des Magens (und Achylie), Uleus ventriculi, Durchfälle, Blähungen, Kinder- losigkeit, usw.. Da sich die Disposition zu diesen konstitutionell bedingten Erkrankungen vererbt, läßt sich hieraus auf den Typ des Patienten schließen. Beim W-Typ bessert sich die Gesundheit mit zunehmendem Alter, beim K-Typ verschlechtert sie sich.
Die alkalische Reaktionslage und die spastische Veranlagung (auf Grund der Unterfunktion des endokrinen Systems) ist es, die beim K-Typ oft zänkische Auseinandersetzungen und schlechte Laune bedingen. Bei gleichzeitig blassem, verbittertem Aussehen handelt es sich oft um unleibenswürdige, kompromißlose Menschen, die mit jedem Streit anfangen und demgemäß auch gerne Prozesse führen. Unter dieser Stimmungslage hat der W-Typ nicht zu leiden. Der K-Typ hat ein ausgesprochenes Gerechtigkeitsgefühl, er ist unversöhnlich und nachtragend; nur er kann hassen. Der W-Typ hingegen vergibt ein ihm angetanes Unrecht rasch.
Guter Appetit, manchmal auch Heißhunger, zeichnet den W-Typ aus. Appetitlosigkeit, wenn auch nur zeitweise, spricht für den K-Typ (Es besteht häufig Mangel an Magensäure). Er ist es auch, der sich leicht vor etwas ekelt; ihn graust vor Spinnen, Fröschen, usw.; ein Haar in der Suppe oder eine unreinliche Handlung stört ihn mehr als den W-Typ. Der K-Typ ist überaus reinlich veranlagt, schmutzige Fingernägel z.B. werden wir bei ihm selten antreffen, auch ist er sehr geruchsempfindlich.
Im Gegensatz zum W-Typ verträgt der K-Typ manchmal Felle und Oele schlecht. Deshalb meidet er z.B. meist Oelsardinen und speckhaltige Würste (gallenempfindlich).
Bekanntlich ist das Süßigkeitsbedürfnis bei niederen Oxydationswerten erhöht. Vor allem der W-Typ liebt Mehlspeisen und andere Kohlenhydrate und begegnet gelegentlichen hypoglykämischen Zuständen durch mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Im Gegensatz dazu macht sich der K-Typ meist wenig aus Süßem.
Besonders K-Typen trinken gerne Tee, d.h. haben oft geradezu ein Bedürfnis danach. Der W-Typ schätzt außer dem Kaffee, der ihm allerdings manchmal nicht gut bekommt (Herzklopfen und Sodbrennen), auch meist rohe Milch, während der K-Typ besonders gegen gekochte Milch eine Abneigung hat.

Versuche in der Klimakammer, in der der Ozongehalt willkürlich verändert werden kann, haben gezeigt, daß der W-Typ –wie in der freien Atmosphäre- sich bei hohen Konzentrationen und der K-Typ bei niederen bzw. Ozonmangel wohlfühlt, während die entgegengesetzte Regulierung Beschwerden hervorruft.
Interessanterweise konnte festgestellt werden, daß die Reaktion dem aktiven Sauerstoff (Ozon bzw. Aran) gegenüber bei Ehepartnern in über 95% eine gegensätzliche ist.

Es zeigte sich , daß Ehepaare, die sich aus gleichen Typen (d.h. K und K oder W und W) zusammensetzen, keine Kinder bekommen. Werden ausnahmsweise Kinder geboren, so sind diese meist geisteskrank oder mit einem anderen ernsten Leiden behaftet.

CHARAKTERLICHE MERKMALE DES W-, K- UND G-TYPS:

Der W-Typ
Ist ein liebenswürdiger, fröhlicher, unkomplizierter, kontaktbereiter, gesprächiger, uneigennütziger und daher freigiebiger und versöhnlicher Mensch mit stark betontem Gefühlsleben. Seine Stimmung ist himmelhoch- jauchzend – zu Tode betrübt. Der W-Typ ist weich und künstlerisch veranlagt. Er ist gerne beschäftigt, belehrbar und willig, aber nicht immer ganz zuverlässig. Er ist ein vitaler Mensch mit ausgesprochenem Bewegungsdrang, ist jedoch schnell erschöpfbar. Seine Bewegungen sind leger.

Der K-Typ
Ist ein energischer, ehrgeiziger und zuverlässiger Mensch mit stark betontem Gerechtigkeitssinn. Bei ihm überwiegt die Intelligenz auf Kosten des Gefühls. Er ist ein systematischer, konstruktiver Denker und ein guter Beobachter, Pädagoge und Organisator, manchmal aber etwas streit- und herrschsüchtig und kompromißlos. Er ist schwierig und undurchsichtig, unbelehrbar, empfindlich, in sich gekehrt, scheu, kontaktlos, gehemmt und innerlich nervös. Seine gespannte Mimik gestattet ihm kein gelöstes Lächeln. Er ist egoistisch und sparsam, ordentlich und oft sogar pedantisch, er hat Sinn für Linien und kleidet sich gut. Seine Bewegungen sind graziös.

Der G-Typ
Stellt auch charakterlich eine Mischung zwischen W- und K-Typ dar. Bei ihm sind Gefühl und Verstand ungefähr zu gleichen Teilen vertreten. Dies bezieht sich auch auf alle anderen Charaktereigenschaften.

REAKTIONSLAGE DES W- UND K-TYPS

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Der Mensch besitzt dem Oxydationswert der Luft gegenüber eine mehr oder weniger festliegende Toleranzgrenze, bei deren Überschreitung die jeweiligen Beschwerden auftreten. Dies ist in Abb. 1, Kurven 1-6, demonstriert.
Auf dem in Kurve 1 dargestellten Aranverlauf innerhalb von 18 Stunden reagiert ein K-Typ wie in Kurve 2 gezeigt. Der schrägschraffierte Teil charakterisiert den Bereich, innerhalb welchem der Betreffende beschwerdefrei ist. Wir nennen ihn „Bandbreite“. Überschreitet der Oxydationswert die Bandbreite, so reagiert der Betreffende mit einem Spasmus am locus minoris resistentiae. 
Ganz anders verhält sich der W-Typ. Ihn stören nicht die hohen, sondern die niederen Werte, wie wir aus Kurve 3 ersehen. 
Kurve 4 zeigt die Reaktion eines wetterempfindlichen gemischten Typs (G-Typs). Er reagiert auf beide Extreme, meist aber weniger stark.
Kurve 5 gibt das Verhalten eines kranken Menschen, der dem Wetter gegenüber besonders empfindlich ist. 
Das Verhalten des wetterunempfindlichen Menschen ist in Kurve 6 gekennzeichnet. Seine Bandbreite ist so groß, daß sie nicht über- oder unterschritten wird. 

Wenn die Arankonzentrationen sehr stark schwanken, so wie es im Aprilwetter oder bei schnell aufeinander-folgenden Wetterwechseln der Fall ist, verschmälert sich die Bandbreite langsam, d.h. der Mensch wird immer wetterempfindlicher und sein Körper ist bald nicht mehr in der Lage die blutchemischen Verschiebungen aus seinen hormonalen Reserven auszugleichen und wird damit anfällig für Krankheiten.

ZUSAMMENHANG ZWISCHEN KARANVERLAUF UND KRANKHEITSERSCHEINUNGEN

Ein Vergleich des Aranverlaufs mit klinischen Begebenheiten hat stark fixierte Zusammenhänge ergeben, wie sie bspw. In nachfolgender Kurve aufgezeichnet sind.
Statistische Untersuchungen haben gezeigt, daß daß die einzelnen Erkrankungen den einen oder anderen Reaktions-
Typ bevorzugen. Um dies zu demonstrieren, sei zuerst auf die normale Verteilung der W- und K-Eigenschaften – bestimmt nach dem Fragetest – bei gesunden Menschen hingewiesen, - siehe Abb. 3, fette Kurve.

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In der gestrichelten Kurve ist die Verteilung der K- und W-Antworten zum Ausdruck gebracht, die zu erwarten wäre, wenn innerhalb der Frage kein Zusammenhang bestünde. Mit anderen Worten: wenn die Einteilung in W- und K-Typen nicht richtig wäre, würde sich ergeben, daß die große Mehrzahl der Befragten annähernd gleich viele W- und K-Antworten geben würde, während eine einseitige Bevorzugung von W- oder K-Antworten nicht zu erwarten wäre. In Wirklichkeit aber zeigt sich, wie aus der fetten Kurve zu ersehen ist, daß W- und K-Typen überwiegen und die G-Typen wesentlich seltener sind. Unter dem Diagramm ist durch die Zahlen 0-100 die Typenlage angegeben, das ist der prozentuale Anteil der mit K beantworteten Fragen. So bedeutet z.B. Typenindex 10, daß von 100 Fragen 10 im Sinne von K und somit 90 im Sinne von W beantwortet wurden. Auf der linken Seite ist die Zahl der Zahl der Personen in % angegeben, die den gleichen Typenindex hat (z.B. liegen in Bereich 27 bis 46 48% der Personen).

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  In welchem Ausmaß die einzelnen Erkrankungen bevorzugt bestimmten Reaktionstypen zugeordnet sind, mögen die nachfolgend aufgeführten Kurven 4, 5 und 6 zeigen (Die gestrichelte Kurve kennzeichnet, wie in Abb. 3 in der fetten Kurve dargestellt, die normale Verteilung der Eigenschaften beim gesunden Menschen, um die prägnanten Abweichungen der Verteilungskurven für die untersuchten Erkrankungen hervorzuheben). Es zeigte sich auch anhand des statistischen Materials, daß z.B. Entzündungen verschiedenster Art sowie Myome überwiegend bei W-Typen, Carcinome dagegen meist bei K-Typen auftreten.

ZWEITEILUNG DER KRANKHEITEN

 

Beispiele für

 

 

Krankheiten und Symptome, die vorwiegend bei fallenden Aranwerten und W-Typen entstehen oder sich verschlechtern

 

Krankheiten und Symptome, die vorwiegend bei steigenden Aranwerten und K-Typen entstehen oder sich verschlechtern

 

Meist entzündliche Komponente nachweisbar:

 

Meist spastische Komponente nachweisbar:

Basedow (Hyperthyreose)

Myxoedem, Kretinismus (Hypothyreose)

Rote (hyperämische) Kopfschmerzen

Weiße (anämische) Kopfschmerzen

Rote Migräne (rote Ohnmacht)

Weiße Migräne (weiße Ohnmacht)

Eklampsie und Urämie

Epilepsie

Tachykardie

Bradykardie

Paroxysmale Tachykardie des W-Typs (Vorhofflattern, Vorhofflimmern)

Paroxysmale Tachykardie des K-Typs (Vorhofflattern, Vorhofflimmern)

Primäre und sekundäre Kreislaufschwäche (Ohnmacht, Kollaps)

Angina pectoris und Stenokardien (Koronarsklerose)

Demographia rubra

Demographia alba

Diastolisches Herzklopfen (vorhofbedingt)

Systolisches Herzklopfen (ventrikelbedingt)

Infektiöse endo- und myokarditis (ulceröse Form)

Rheumatische endo- und myokarditis (verruköse Form)

Sonnenstich, Hitzschlag

Tod durch Erfrieren

Herzschlag infolge Schwäche (Stillstand in der Diastole)

Herzschlag infolge Spasmus (Stillstand in der Systole)

Extrasystolen des W-Typs

Extrasystolen des K-Typs

Embolien des W-Typs (Blutazidose, niederes pH)

Embolien des K-Typs (Blutalkalose, hohes pH)

Roter Herzinfarkt

Weißer Herzinfarkt

Roter Hochdruck

Weißer Hochdruck

Krampfadern und Plebitis

Endarteriitis obliterans

Atheromatose

Arteriosklerose

Rote Apoplexie (Gehirnblutung)

Weiße Apoplexie (Ischämie)

Asthma (basedowide Form, Asthma eardiale)

Asthma (tetanische Form)

Hypertrophische Rhinitis (Polypen)

Atrophische Rhinitis

Hyperazidität des Magens

Subazidität und Achylie des Magens

Hyperazide Gastritis

Anazide Gastritis (Reizmagen)

Uleus ventriculi durch Hyperazidität

Uleus oder Carcinom ventriculi durch Hypoazidität

Brechkrankheit (atonische Form)

Brechkrankheit (spastische Form)

Inflammation des Darmes (infektiöse Colitis)

Reizdarm (Colica mucosa)

Obstipation des W-Typs (atonische Form), Bruchanlage

Obstipation des K-Typs (spastische Form)

Diarrhoe des W-Typs

Diarrhoe des K-Typs

Appendictis destructiva

Appendictis simplex (Reizblinddarm)

Hepatitis

Hepatose

Gallenblasenentzündung primär (Bilirubinkalksteine der Galle)

Gallenblasenentzündung sekundär (Cholesterinsteine der Galle)

Nephritis

Nephrose

Entzündliche Oedeme

Quinckesches Oedem

Nierensteinkrankheit mit Harnsäuresteinen

Nierensteinkrankheit mit Oxalatsteinen

Infektiöse Cystitis

Reizblase

Akute hämorrhagische Pankreatitis

Chronisch indurierende Pankreatitis

Extrainsulärer Gegenregulations-Diabetes (roter Diabetes)

Insulärer, arteriosklerotischer Altersdiabetes (weißer Diabetes)

Arthritis, Gicht

Arthrosis (Arthropathia)

Poliomyelitis

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Rheumatische Beschwerden entzündlicher Art

Rheumatische Beschwerden spastischer Art

Malaria

Scharlach

Anginabeginn (primär entzündl. Stadium)

Angina-Rückfall (Heiserkeit), narbiges Stadium

Tuberkulose (exsudative Form), Silikose

Tuberkulose (eirrhotisch-fibrinöse Form)

Kruppöse Pneumonie

Katarrhalische oder eosinophile Pneumonie

Akute Bronchitis

Chronische Bronchitis (asthmatisch-allergische Form)

Pleuritis exsudativa

Pleuritis sicca

Myom – Sarkom

Carcinom

Polyzythämie

Chlorose

Nebennierenrindenüberfunktion (selten)

Addison (Nebennierenrindenunterfunktion)

Glaucoma inflammatorium

Glaucoma simplex

Parodontose

Zahnkaries

Talkrankheit

Bergkrankheit

Urticaria

Akne

Blutung – Bluterkrankheit

Spasmophilie

Menstruationsbeginn und Menorrhagie

Amenorrhoe

Geburtsbeginn (Früh- und Fehlgeburten)

Wehenbeginn (vorzeitiger Blasensprung)

 

Nerven- und Geisteskrankheiten:

 

Nerven- und Geisteskrankheiten:

 

Manisch-depressives Irresein (Selbstmord)

Schizophrenie (Mord)

Paranoia (sensitive Anlage)

Paranoia (querulatorische Anlage)

Neurasthenie

Hysterie

Epidemische Meningitis

Abakterielle Meningitis

Neuritis

Neuralgie (Narbenschmerzen)

  

In der gestrichelten Kurve ist die Verteilung der K- und W-Antworten zum Ausdruck gebracht, die zu erwarten wäre, wenn innerhalb der Frage kein Zusammenhang bestünde. Mit anderen Worten: wenn die Einteilung in W- und K-Typen nicht richtig wäre, würde sich ergeben, daß die große Mehrzahl der Befragten annähernd gleich viele W- und K-Antworten geben würde, während eine einseitige Bevorzugung von W- oder K-Antworten nicht zu erwarten wäre. In Wirklichkeit aber zeigt sich, wie aus der fetten Kurve zu ersehen ist, daß W- und K-Typen überwiegen und die G-Typen wesentlich seltener sind. Unter dem Diagramm ist durch die Zahlen 0-100 die Typenlage angegeben, das ist der prozentuale Anteil der mit K beantworteten Fragen. So bedeutet z.B. Typenindex 10, daß von 100 Fragen 10 im Sinne von K und somit 90 im Sinne von W beantwortet wurden. Auf der linken Seite ist die Zahl der Zahl der Personen in % angegeben, die den gleichen Typenindex hat (z.B. liegen in Bereich 27 bis 46 48% der Personen).

In welchem Ausmaß die einzelnen Erkrankungen bevorzugt bestimmten Reaktionstypen zugeordnet sind, mögen die nachfolgend aufgeführten Kurven 4, 5 und 6 zeigen (Die gestrichelte Kurve kennzeichnet, wie in Abb. 3 in der fetten Kurve dargestellt, die normale Verteilung der Eigenschaften beim gesunden Menschen, um die prägnanten Abweichungen der Verteilungskurven für die untersuchten Erkrankungen hervorzuheben). Es zeigte sich auch anhand des statistischen Materials, daß z.B. Entzündungen verschiedenster Art sowie Myome überwiegend bei W-Typen, Carcinome dagegen meist bei K-Typen auftreten.

 

W-Typ

K-Typ

 

 

Klimawechsel in einer Gegend mit höheren Werten

Klimawechsel in einer Gegend mit niederen Werten

Höhenklima

Mildes Seeklima

Bewegung (Radfahren, Tennis)

Ruhe (Liegekuren, aber nicht im Freien)

Atemübungen (Singen)

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Vermeidung von überfüllten Räumen (Kino, Theater)

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Öffnen des Fensters bei Beschwerden (im Anfall)

Schließen des Fensters bei Beschwerden (im Anfall)

Leben auf dem Lande (Nordzimmer)

Leben in der Stadt (Südzimmer)

Ofenheizung und offener Kamin

Zentralheizung und elektrischer Ofen

Leichte Kleidung

Warme Kleidung

Kalte Bäder und Abwaschungen (kalte Wadenpackungen)

Warme oder Wechselbäder

Radiumbäder

Kohlensäurebäder

Kalte Umschläge (auch auf Schilddrüse)

Warme Umschläge

Einschränkungen von Sonnenbädern

Sonnenbäder

Schwitzkuren

Keine Schwitzkuren

Kneippkur (Kneipp war W-Typ), Bircher-Benner-Kur

Schrottkur (Schrott war K-Typ)

Vermeidung von Aufregungen

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Massage (Kopfmassage, Bürstenmassage)

Psychotherapie

Psychotherapie

Geschlechtsbestätigung nicht übertreiben

Geschlechtsbestätigung wirkt günstig

Klimakammertherapie (mit hohen Werten)

Klimakammertherapie (mit niederen Werten)

Beseitigung eines evtl. Fokalinfekts

Beseitigung eines evtl. Fokalinfekts

Viele kleine Mahlzeiten

Hungerkur

Alkalische Kost (Milchkuren, Käse)

Saure Kost (Sauerkraut, Haferflocken, saure Milch)

Alkalische Tafelwässer (Vichy, Fachinger, Gieshübler, Bad-Gasteiner, Marienbader, Rudolfsquelle, u.a.)

Saure Tafelwässer (Mergentheimer, Bad Reichenhaller, Bad Nauheimer, u.a.)

Kohlehydratreiche Ernährung (Süßigkeiten Schokolade, Kartoffeln)

Kohlehydratarme Ernährung

Eiweißarme Kost (kein oder wenig Fleisch), vegetarische Kost (Zitronen, Tomaten, rote Rüben, Zwiebeln)

Eiweißreiche Kost (Fleisch, Eier, Seefische)

Kaliumreiche Nahrungsmittel (Kartoffeln, Spinat, Feigen, Nüsse)

Keine kunstgedüngten Nahrungsmittel (wenig Kartoffeln)

Kochsalzarme Kost

Kochsalzreiche Kost (wichtig !)

Gewürzarme Kost

Gewürzreiche Kost

Alkoholeinschränkung

Alkohol in normalen Mengen günstig

Raucherlaubnis

Rauchverbot bzw. –einschränkung

Evtl. coffeinfreier Kaffee

Tee (wichtig !)

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Schwangerschaft

 Medikamentöse Behandlung:

 Medikamentöse Behandlung:

Chinin

Jod in kleinen Dosen

Natriumbicarbonat

Säuretherapie (HCI)

Vitamin A, B2, C, I, K, P

Vitamin B1, D, E

Kalium

Calcium

Hypophysenhinterlappenpräparate

Hypophysenvorderlappenpräparate (Lypolysin fem.) und Progynon

Peripherin

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Bellergal (Gynergen), Ephedrin

Belladenal, Theominal

Opium (Morphium, Dilaudid), Coffein

Coffein

Digitalis, Strophantin, Sympatol, etc. bei Herzerkrankungen

Kein Digitalis, Strophantin, etc.

Sulfonamide

Reizkörpertherapie

Penicillin, Aureomycin

Penicillin, Aureomycin

Sulfur D 30

Sulfur D 6

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Ultraschall

Kamillentee und Knoblauch

Elektroschock-Therapie

Usw.

Usw.

 

Als erfolgreichste Maßnahme hat sich die Klimatherapie erwiesen. Fortlaufende Registrierungen des Oxydationswertes an verschiedensten Orten des In- und Auslandes haben ganz spezielle Kurven ergeben und gezeigt, daß jede Gegend, meist sogar jede Stadt, ihr eigens Klima besitzt, das sich im Tages- und Nachtverlauf des Oxydationswertes ausdrückt (siehe z.B. die Abbildungen 7 bis 11). 

skizze5.gif (47903 Byte)

Hat man bei einem Patienten den Typ ermittelt (und vielleicht auch die Toleranzgrenze in der Klimakammer festgestellt), so ist man jetzt in der Lage den Kranken in ein für ihn günstiges Klima zu schicken, d.h. man wird ihm eine Gegend oder einen Badeort empfehlen, an dem bereits Aranmessungen vorgenommen worden sind und von dem man weiß, daß dort seine Toleranzgrenze nicht über- oder unterschritten wird.

skizze6.gif (98538 Byte)


Aaran-Messungen

Die in der Folge aufgeführten Registrierungen wurden mit den vom Medizinisch-Bioklimatischen Institut entwickelten Aaranmeßgeräten durchgeführt; die Liste der Städte wird weiterhin ergänzt. Z.Zt. wird an folgenden Orten gemessen: Durch den Deutschen Wetterdienst in Bad Tölz, Hohenpeißenberg, Oberstdorf, Hamburg, Freiburg, Trier, ferner an den Universitäten Müchen (Hygienisches Institut), Freiburg (Haut-und Augenklinik), Giessen (Hautklinik), Münster (Hautklinik), Göttingen (Hygienisches Institut), Wien (Hygienisches Institut), Innsbruck (Nervenklinik), Madrid (Medizinische Fakultät). Weitere Meßgeräte laufen am Robert-Koch-Institut, Berlin, an der Roland-Klinik in Bremen, im Kinderhospital „Kaiserin Friedrich“ und Institut für Nordsee-Forschung auf Norderney, im Kruppschen Krankenhaus in Essen, Bayer.Landesanstalt für Tierzucht, Grub, und bei Instituten und Ärzten in Bad Reichenhall, Bad Pyrmont, Frankfurt, Zürich und Basel, sowie an mehreren Stellen in U.S.A.

skizze7.gif (14669 Byte)

Aaran-Meßgerät: Hergestellt im Medizin-Bioklimatischen Institut Riederau am Ammersee.

(Preis 640,- DM)

 

 

 

 

Orte mit hohen Aranwerten für W-Typen

Orte mit niederen Aranwerten für K-Typen

 

 

Deutschland:

 

Deutschland:

 

München

Köln

Zugspitze und andere Höhenlagen

Bad Aachen

Oberammergau

Bonn

Ammersee-Gebiet

Düsseldorf

Tegernsee

Frankfurt a.M.

Nordsee

Wiesbaden

Bremen

Heidelberg

Bremerhaven

Trier

Berlin

Stuttgart

Dresden

Tübingen

Bad Ems

Freiburg

Fachingen

Schwarzwald-Täler

Gießhübel

Badenweiler

Harz-Gebiet

Baden-Baden

Franzensbad

Bodensee-Gebiet

Altheide

Hamburg

Mittenwald

Ostsee

Marienbad

Göttingen

Freudenstadt

Berchtesgaden

Karlsbad

Bad Reichenhall

Bad Homburg

Bad Tölz

Bad Dürkheim

Bad Wildungen

Bad Mergentheim

Schlangenbad

Bad Soden

Nad Nauheim

Bad Kissingen

Bad Salzungen

 

Österreich:

 

Österreich:

 

Badgastein

Wien

Attersee-Gebiet

Innsbruck

Seefeld-Tirol

Kufstein

Hafelekar bei Innsbruck

Wörthersee-Gebiet

Igls

Traunsee-Gebiet

Stubaital

Wolfgangssee-Gebiet

Bad Aussee

Bad Ischl

Salzburg

Bad Hall

 

Schweiz:

 

Schweiz:

 

Arosa

Zürich

Davos

Baden bei Zürich

St. Moritz

Basel

St. Gallen

Glarus

Genf

Lausanne

Cademario bei Lugano

Montreux

Fribourg

Vevey

Höhenkurorte auf der Alpennordseite

Ascona (Lago maggiore)

 

Como

 

Italien:

 

 

Italien:

Rom

Meran

Genua

Bozen

Sorrent

Positano

Ostia

Amalfi

Alassio (Ital. Riviera)

Riva

San Remo (Ital. Riviera)

Gardone

Ospedaletti (Ital. Riviera)

 

 

Frankreich:

 

 

Frankreich:

Le Havre

Paris

Dünkirchen

Monte Carlo (Franz. Riviera)

Calais

Villefranche (Franz. Riviera)

Vichy

Antibes (Franz. Riviera)

Juan-les-Pins (Franz. Riviera)

Beaulieu (Franz. Riviera)

Cannes (Franz. Riviera)

Nizza (Franz. Riviera)

 

Spanien:

 

 

Spanien:

Madrid

Barcelona

Granada

Malaga

Torremolinos bei Malaga (gleichmäßig)

Mallorca (Ballearen, sehr hoch)

Jaen

 

 

England:

 

England:

 

Meist hohe Aranwerte

Meist hohe Aranwerte

 

Nordafrika:

 

Nordafrika:

 

Xauen (Span. Marokko)

Ceuta (Span. Marokko)

Rabat (Franz. Marokko)

Tanger

Casablanca (Franz. Marokko)

Tetuan (Span. Marokko)

Agadir (Franz. Marokko)

Fez

Mogador (Franz. Marokko)

Marrakesch

 

Taroudant (südl. des Atlas)

 

Nord-Amerika:

 

Nord-Amerika:

 

Boston, Mass.

New York

Montreal

Washington, D.C.

Miami, Florida

Chicago, Illinois

Palm Beach, Florida

New Orleans, Texas

Fort Lauderdale, Florida

Sarasota, Florida

Daytona Beach, Florida

Tampa, Florida

Flagstaff, Arizona

Phoenix, Arizona

San Diego, Kalifornien

Tuscon, Arizona

Santa Monica, Kalifornien

Palm Springs (Kalif. Wüste)

Pasadena, Kalifornien

Los Angeles

Santa Barbara, Kalifornien

Grand Canon

San Francisco

Lake Geneva, Wisconsin

 

 

 

 


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