Kurs Baden-Baden
 
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Die Hyperthermie

1. Medikamentös mit

Echinacin iv.

Madaus

Iscador iv. (in höherer Dosierung)

Weleda

Plenosol iv.

Madaus

Vaccineurin im. oder iv.

Südmedica

2. Im Diathermie-Spulenfeld:

Technisch aufwendig, vorläufig nur mit dem Siemens-Gerät möglich.

3. Subaqual: Unkompliziert, ungefährlich, auch in der Wohnung des Patienten durchführbar. Evtl. mit vorausgehender Echinacin-Injektion zu verbinden (ZABEL). Auch als Extremitiäten-Hyperthermie durchdürbar (LAMPERT).

4. Im Infrarot-Strahlenfeld: Mittels der Apparatur nach HECKEL, Esslingen. Eigene

Erfahrungen mit diesem Gerät fehlen mir. Das Verfahren ist besonders schonend und technisch einfach, doch konnte mir der Autor über Behandlungserfolge an Krebskranken noch nicht berichten.

5. Als Spontan-Hyperthermie nach der Methode M.von Ardenne.

Prinzip: Maximale Hyperglykämie (400 - 500 mg % unter 12-stündiger 40 %iger Glukoseinfusion) bewirkt maximale Mitoseaktivität und damit verbundene Laktazidose der Tumorzellen. Durch nicht näher bekannte, vermutlich dienzephale Vorgänge kommt es gleichzeitig zu mehrstündigem Fieber (39 - 40 ˚). Ein mehr oder weniger großer Anteil der infolge ihrer Azidose hochsensibilisierten Tumorzellen fällt einer als Kettenreaktion aufzufassenden Schädigung anheim.

Die Konzeption dieses Verfahrens ist genial. Der für den Organismus gefahrlos verlaufende "Selbstmord" der Krebszellen! Es dürfte sich um eine absolut zukunftsträchtige Modifikation der Ganzheitsmedizinischen Tumortherapie handeln. Ihrer klinischen Anwendung unter Intensivpflegebedingungen stehen bisher noch gewisse technische Schwierigkeiten entgegen.

(Anmerkung des Coautors Dr. Braun-v. Gladiß: Zum Punkt 4 liegen mittlerweile umfangreiche Erfahrungen vor; insgesamt sind heute, nicht zuletzt aufgrund der technischen Möglichkeiten) viele neue Erkenntnisse zur Ganzkörperhyperthermie hinzugekommen. 
Sie können unter www.gladiss.ch eingesehen werden)

   


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