Das Herd- und Störfeldgeschehen
Die Nachbehandlung nach
Herd- und Störfeldbeseitigung,
die eigentliche Sanierung.
DAS HERDGESCHEHEN
Erste und wichtigste Maßnahme jeder Tumortherapie sind Störfeld-
und Herdsuche, Entherdung und Sanierung.
Ein vollständiger Zahnstatus, mit dem stets begonnen werden muß,
umfaßt
- Serienaufnahmen (nicht Panoramaaufnahme!) aller Zähne einzeln
und aller zahnfreien Kieferpartien. Auch Restostitiden dürfen
nicht übersehen werden
- Vitalitätsprüfung aller Zähne, auch der überkronten, mit
Heiß/ Kalt oder Induktionsstrom.
- Bioelektronische Herdtestung an den entsprechenden Punkten.
Empfehlenswert ist ferner die Prüfung auf galvanische Potentiale
zwischen verschiedenartigen zahntechnischen Metallen. Unter den wenigen
hierzu geeigneten Meßgeräten dürfte das Galvano-dent der Firma Werner
Eidam, 6307 Linden-Forst, hervorzuheben sein.
Die dentale Entherdung besteht aus der Extraktion aller wurzeltoten
Zähne und Wurzelreste sowie der gründlichen Ausfräsung den
periapikalen Kieferknochens. Das gleiche gilt für Restostitiden. Falle
Potentiale über 80 mV bzw. 4 pA gemessen wurden, muß auch auf
Vereinheitlichung der Metalle bzw. Austausch der Amalgamfüllungen gegen
indifferentes Material gedrungen werden.
Die Sanierung umfaßt sodann all die therapeutischen Maßnahmen, die
zur Beseitigung der störfeld- bzw. herdbedingten Fernwirkung und
Mesenchymblockade dienen. Mehrere Faktoren der ganzheitsmedizinischen
Tumortherapie verfolgen dieses Ziel. Sie reichen von der Vollwertkost
bis zur O2-O3-Anwendung, von der Neuraltherapie bis zur Symbioselenkung.
Nur ein störfoldfreier, entherdeter, sanierter und ausreichend
prothetisch versorgter Patient erfüllt die prinzipiellen
Voraussetzungen für eine erfolgversprechende ganzheitsmedizinische
Tumortherapie.
Die herd- und störfeldbedingten Schäden und Ausfälle des gesamten
mesenchymalen Systems und ihrer Fernwirkungen sind mit der Beseitigung
ihrer Ausgangspunkte keineswegs sofort und restlos behoben. Je länger
deren Einwirkungsdauer war, mit desto langsamerer Rückbildung der
angerichteten Störung muß gerechnet werden, und das nur unter der
Voraussetzung, daß diesem Ausheilungsvorgang keine individuellen oder
iatrogenen Hemmfaktoren entgegenstehen.
Es ist deshalb - in den meisten Fällen und besonders bei
Krebspatienten - erforderlich, an die lege artis durchgeführte Therapie
des Herdes (der Herde) und/oder des Störfeldes (der Störfelder) eine
sorgfältige, individuell angepaßte, umstimmende und regenerative,
mesenchymaktivierende Ganzheitsbehandlung anzuschließen. Nur dann kann
von Sanierung im umfassenden Sinn gesprochen werden. Unterlassung oder
Oberflächlichkeit in dieser Beziehung rächt sich am Patienten. Solche
Fehler sind außerdem der Anlaß zu Mißerfolgen und daraus erwachsenden
Fehleinschätzungen der Herd- und Störfeldtherapie insgesamt.
Zur ganzheitlich sanierenden Nachbehandlung, man könnte auch sagen:
Zur Desensibilisierung des herd- und störfeldbereinigten Patienten
eignet sich eine Reihe von Mitteln und Methoden, die im Rahmen der
ganzheitsmedizinischen Behandlung Krebskranker und Krebsgefährdeter
ohnehin zur gegebenen Zeit, also indikationsgemäß, zur Anwendung
kommt. An erster Stelle steht wieder die entgiftende, alkalisierende
Vollwertkost, die mit ihr synergistische Symbiosesanierung die schon vor
jedwedem Eingriff gegebene und weiterhin in größer werdenden
Abständen empfehlenswerte Injektion des mesenchymprotektiven Elpimeds,
die Versorgung mit den Radikalenfängern aus der Reihe der Vitamine und
Spurenelemente, der durch Terminalpunktmessung präzisierten Nosoden
oder Organpräparate, der hier besonders angezeigten Spenglersane D, Dx
, G und K, der Eigenblutgaben in kleinen Mengen, sei es aktiviert, sei
es mit oder ohne Sauerstoff bzw. Ozon, und - nicht zuletzt der
Neuraltherapie an allen danach verlangenden Stellen. Die bezugnehmenden
Abschnitte des Buches geben über jedes dieser Verfahren nähere
Auskunft.
DIE NACHBEHANDLUNG DES ENTHERDETEN PATIENTEN, DIE EIGENTLICHE
SANIERUNG
Die fokal verursachte Störung des gesamten mesenchymalen Systems mit
all ihren Fernwirkungen ist mit der Beseitigung das Herdes nun
keineswegs schlagartig und restlos bewältigt. Je länger die Ursache
vorgelegen hat, mit desto längerer Rückbildung des Schadens muß
gerechnet werden, und auch dies nur unter der Voraussetzung, daß diesem
Vorgang keine weiteren Hemmfaktoren entgegenstehen. Es ist deshalb in
den meisten Fällen - und nicht nur bei Krebspatienten - erforderlich,
an die lege artis durchgeführte Entherdung eine umstimmende,
regenerative mesenchymaktivierende Behandlung anzuschließen. Nur dann
kann von Sanierung im eigentlichen Sinn gesprochen werden.
Unterlassungen oder Oberflächlichkeiten in dieser Beziehung rächen
sich am Patienten. Sie sind außerdem die Hauptursache für Mißerfolge
und Fehleinschätzungen der Herdtherapie und ihrer Effizienz insgesamt.
Zur sanierenden Nachbehandlung, wir können auch sagen: Zur
Desensibilisierung des herdbereinigten Patienten dient eine Reihe von
Mitteln und Methoden, die im Rahmen der ganzheitsmedizinischen
Tumortherapie ohnehin obligatorisch zur Anwendung kommen und im
einzelnen noch eingehender dargestellt werden. Wir können uns deshalb
hier kurz fassen. Da steht mit an erster Stelle die desensibilisierende,
ausgleichende und aufbauende Vollwertkost, die Symbioselenkung, die
intermittierende Gabe des bereits erwähnten Mesenchymaktivators Elpimed,
der Einsatz geeigneter, evtl. durch Akupunkturmessung gezielt gefundener
Nosoden oder Organpräparate, auf die wir noch zu sprechen kommen,
bedingt gehört dazu auch das Eigenblut mit oder ohne Sauerstoff und
Ozon, das hier besonders bewährte Spenglersan G und K sowie die in
allmählich länger werdenden Abständen vorzunehmende Neuraltherapie an
den Stellen operativ eliminierter Herde.
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