Kurs Baden-Baden
 
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Die fibrinolytische Therapie

Krebsblut zeichnet sich aus durch vermehrte Fibrinbildung und verminderte fibrinolytische Enzyme. Rezidivierende Thrombosen können der Malignombildung vorausgehen. Die Bestimmung des Fibrinolytischen Index nach GASCHLER-WOLF-GRAVEZ als Bestandteil der Summationsdiagnostik auf Krebs und Präkanzerose beruht auf dieser Tatsache. Fibrinolytika und Antikoagulantien - rechtzeitig eingesetzt - reduzieren die Quote der Rezidive und Metastasen und verlängern die Überlebenszeit. Wöchentlich 2 - 3mal 5000 E Heparin oder Liquemin, sc., iv. oder gleichzeitig mit Eigenblut bzw. ozonisiertem Eigenblut machen keine Kontrolle der Gerinnungsfaktoren erforderlich.

Wobe Mugos in ausreichender Dosierung und rektal gegeben wirkt - ebenso wie das auf dem gleichen Prinzip beruhende Vitamin A (siehe dort) - hervorragend proteolytisch und zwar selektiv auf Tumorzellen. Der Patient macht sich allabendlich den Einlauf selbst. Falls finanziell tragbar, sollten Tumorträger täglich 2 - 3 und mehr Tabletten zu 1000 mg rektal anwenden. Besonders hervorzuheben ist, dass Wobe Mugos, aus Ampullen zu 100 - 200 mg nach Pleura- oder Ascites-Punktionen intrathekal instilliert, das Nachlaufen der metastatischen Ergüsse in oft erstaunlich kurzer Zeit zum Stehen bringt und auch die Verflüssigung gallertiger Exsudate oder fibrinöser Schwarten bewirkt. Versuchsweise kann es auch intratumoral gespritzt werden, was allerdings nicht schmerzlos vor sich geht.

Malignome der Haut können mit Wobe Mugos-Salbe behandelt werden.

   


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