Professor Dr.phil.
GÜNTHER ENDERLEIN
(1872- 1968)
Schon in seinem Fachgebiet Zoologie zeichnete sich dieser Forscher
durch ungewöhnliche Leistungen aus. Berühmt wurde ENDERLEIN jedoch
durch drei wichtige mikrobiologische Entdeckungen. Es waren dies: 1. Der
Bakterienkern, 2. Der Entwicklungskreislauf aller Bakterien, 3. Der
Blutparasitismus bei Mensch und Tier einschließlich dessen Bedeutung
für das Krebsgeschehen.
1916 machte GÜNTHER ENDERLEIN (1872 - 1968), Biologe und Zoologe,
damals Kustos am Zoologischen Museum der-Universität Berlin, vor der
"Gesellschaft Naturforschender Freunde" erstmals Mitteilung
über seine während der damaligen Kriegsjahre erarbeitete
revolutionäre Neugestaltung der Bakteriologie. Der zeitbedingten
Verhältnisse wegen konnte er erst 1925 seine Monographie „Bakterien-Cyclogenie.
Prolegomena zu Untersuchungen über Bau, geschlechtliche und
ungeschlechtliche Fortpflanzung und Entwicklung der Bakterien"
herausgeben. Seit COHN-(1870), KOCH (1876) und PASTEUR (1880) war der
Monomorphismus, d.h. die unveränderliche Gestalt der Bakterien
dogmatisch festgelegt, obwohl diese Lehre zunächst nur vorläufigen
Charakter hatte,um weiteren Forschungen als Modell zu dienen. Selbst
deren Vertreter berichteten noch über morphologische Varianten der von
ihnen entdeckten oder beobachteten Mikroben, und ENDERLEIN nennt im
Vorwort seiner „Bakterien-Cyclogenie“ eine Reihe von Vorläufern und
Zeitgenossen, die sich zu dem von ihm als generell und prinzipiell
beschriebenen Vorgang des Entwicklungskreislaufes bekannten. Er fand
durch seine unermüdlichen Studien und Interpretationen sowohl eine
Erklärung für viele vor ihm veröffentlichte, teils heterogene, teils
identische, aber verschieden benannte Mikrobenbefunde als auch den
Schlüssel zu manchen bis dahin und zum Teil noch heute unerklärlichen
Vorgängen der Krankheitsentstehung und -übertragung, der Heilung und
Immunität.
Alle Mikroben machen nach ENDERLEIN einen artspezifischen Zyklus
durch, wie ihn die Lehrbakteriologie bei Malaria als ganz
selbstverständlich akzeptiert, für Bakterien und Pilze anzuerkennen
sich jedoch bis heute weigert, obwohl es doch in der ganzen Natur keine
Ausnahme vom Gesetz des ewigen Wandels und der Einheit des Makrokosmos
mit dem Mikrokosmos gibt.
„Cyclogenie“ bedeutet die Wandlung und Wanderung aller pathogenen
und nichtpathogenen Keime durch alle Phasen ("Valenzen") von
der Grenze der Sichtbarkeit und darunter, dem Virusbereich, über die
höhervalenten Phasen der lehrbuchgemäßen Kokken und Stäbchen bis zu
den kulminanten Phasen der Pilze und ihrer Myzelien. Dabei spielt der
Bakterienkern ("Mych") eine wichtige Rolle, der zwar schon vor
ENDERLEIN bekannt war, aber,in seiner Funktion nicht richtig gedeutet
wurde. Seine Reduplikation entspricht der Länge der Bakterienkörper.
Nach dem von ENDERLEIN aufgestellten „Anartatischen Grundgesetz“
hängt die Valenzsteigerung von dem im Blut oder Gewebe herrschenden
pH-Quotienten ab. Die Bakterien vermehren sich -auch dies eine
fundamentale Erkenntnis ENDERLEINs - entweder auf ungeschlechtliche
Weise durch Teilung oder Sprossung („Auxanogenie“) oder auf
geschlechtlichem Weg nach vorausgehender Kernverschmelzung („Probänogenie“).
Letztere ist stets die Voraussetzung für eine Phasen-Aufwärts- oder
Abwärtsentwicklung. Das Prinzip der Polymorphie und der
geschlechtlichen, d.h. durch Kernverschmelzung zustandekommenden
Vermehrung von Bakterien wurde 40 Jahre nach ENDERLEIN durch die
Nobelpreisträger LEDERBURG, TAUMG und HAYES bestätigt (zitiert bei
SEEGER, P.G.: Immungeschehen und Krebs. Verlag Semmelweis-Institut,
Bremen 1980). Vor ENDERLEIN hatte um 1910 der Mikrobiologe MORI in
Neapel bereits diese Meinung.
Von den vielen neuen Begriffen, die ENDERLEIN für seine Lehre
geschaffen hat, können hier nur die von besonderer Bedeutung für die
onkologischen Zusammenhänge erwähnt werden. Diese Terminologie war
aber notwendig und berechtigt, weil ein Rückgriff auf geläufige
Bezeichnungen der Lehrbakteriologie oder auf die von den
Mikrobenforschern vor ENDERLEIN benützten Namensgebungen zu immer neuen
Mißverständnissen oder Fehldeutungen Anlaß gegeben hätte.
ENDERLEIN bezeichnet die kleinste und niedrigste Bakterienstufe als
„Protite“. Sie bestehen aus dem nackten Kern ("Mych") ohne
Protoplasmahülle ("Trophosoin"). Ihre eindimensionale
Vermehrung führt zur Bildung feinster Fädchen, den "Filiten",
ihre zwei- und dreidimensionale Vermehrung zu "Symprotiten".
Insgesamt stellen diese 3 Phasen die "Chondritose" dar,
innerhalb der ein ständig alternierender Phasenwechsel stattfindet. Die
Chondrite liegen im Virusbereich (15 - 300 nm) und sind nur im
Dunkelfeld eben noch sichtbar. Auch die Bakteriophagen, die ENDERLEIN
ganz anders deutet als die Schule, gehören diesen Stadien an. Die
Bakteriengeisseln sind ebenfalls Filite.
Höhere Entwicklungsstufen entstehen - immer in Abhängigkeit von den
Umgebungsbedingungen - durch Bildung von zwei- und mehrkernigen Zellen
mit Trophosom, wobei jede Reduplikation der Kerne die jeweils
nächsthöhere Stufe bzw. Länge und Valenz der Bakterie entspricht. Die
Bezeichnungen lauten in dieser Reihenfolge: "Basit", "Phytit",
"Rhabdit", "Linit", "Ascit", "Synascit"
und als höchste Entwicklungsform die Kulminante des "Amoebit",
der den voll entfalteten Pilz mit allen seinen charkteristischen
Eigenschaften, der Faden- und Myzelienbildung usw. darstellt.
Außer der Deutung dieser morphologischen Phänomene gelang ENDERLEIN
die Identifizierung des wichtigsten Symbionten der Vertebraten (nicht
der Wirbellosen!) als den "Mucor racemosus Fresen 1870",
Synonyma "Mucor bzw. Mierococcus neoformans Doyen 1902“ in allen
seinen Entwicklungsstadien vom Virus bis zum Pilz. Im Chondritbereich
(siehe oben) lebt dieser als physiologischer, unschädlicher,
wahrscheinlich sogar nützlicher Symbiont im Blut und Gewebe Gesunder.
Sobald sich dessen biochemisches Gleichgewicht jedoch ändert, steigen
die Chondrite in die höheren Phasen bzw. Valenzen auf und nehmen damit
pathogenen Charakter an. Dies trifft für alle zivilisationsbedingten
Krankheiten zu, insbesondere für Krebs. Man kann diesen also als
obligaten Mucor-Parasitismus bezeichnen.
Die Rückbildung höherer zu niedrigeren Valenzen kann nur auf
geschlechtlichem Weg durch Kernverschmelzung mit in ausreichender Menge
vorhandenen Chondriten erfolgen. Dieser Vorgang ist beim Kranken
blockiert. ENDERLEIN schuf zu diesem Zweck die Chondritvaccine
Chondritin, mit der eine sich katalytisch fortsetzende Rückbildung
eingeleitet wird. Zur Elimination der dabei entstehenden Massen von
Protiten, die im Dunkelfeld verfolgt werden kann, dient ein Serum mit
höheren Valenzen immunisierter Kaninchen.
Die bei Phasenanstieg im Blut zu beobachtenden Veränderungen
zeichnen sich durch vermehrten bis massenhaften Befall sowohl der
Erythrozyten und Leukozyten als auch des Plasmas mit zusammengeballten
Protiten ("Symplasten"), Basiten, Asziten und noch höheren
Valenzen aus. Die durch den Eryzerfall verursachte Anämie ist in diesen
Stadien auch äußerlich meist unverkennbar, ein alarmierendes Zeichen
der Präkanzerose oder des manifesten Malignoms, sofern keine der
ebenfalls mit pathologischer Endobiose verbundenen sonstigen
Erkrankungen vorliegt wie Polyarthritis, Hepatitis, MS, Strahlenschaden,
Beherdung, besonders der Zähne, o.ä. Unter Einsatz adjuvanter
Ernährungsumstellung, ganzheitlicher Umstimmungsbehandlung, Sanierung
und Zuhilfenahme der ENDERLEINschen Präparate lassen sich diese
Zustände, selbst bei Vorliegen nicht allzu weit fortgeschrittener
Karzinosen, nach entsprechender Zeit zur Rückbildung bringen.
Als Urheber der zweiten fakultativ pathogenen, im Gegensatz zum Mucor
racemosus jedoch nicht physiologisch vorhandenen Endobiose erkannte
ENDERLEIN 1932 den Schwarzsporigen Schimmelpilz „Aspergillus niger van
Tieghen“, der in seiner gesamten Polymorphie und phasenbedingten
Pathologie als Erreger der Tuberkulose gilt. Hierfür hatte schon FONTES
1910 den Beweis durch Übertragung der Krankheit mittels bakterienfreier
Filtrate erbracht. Die Chondrit- und Basitphasen erzeugen beim Menschen
Krankheitsbilder, denen von Zeitgenossen ENDERLEINs allerlei Namen
gegeben wurden, ohne daß man deren Zugehörigkeit zum Bakterienzyklus
erkannte, wie: Skrophulose, Lymphatismus, getarnte Tuberkulose (PATROMIKOLAS),
maskierte Tuberkulose (WILLY BIRCHER), bestimmte Rheumaformen (PONCET),
Tuberkulotoxikose, Paratuberkulose. Hierher zählen auch die MUCHschen
Granula und die SPENGLERschen Splitter. Andere Forscher haben sich der
therapeutischen Nutzanwendung dieser Phänomene gewidmet wie PIRQUET,
PONNDORF und der erwähnte SPENGLER (siehe 1902).
Die Basit-, Linit- und Ascitstadien des Aspergillus sind die Kurz-
und Langstäbchen des "Sclerothrix tuberculosis Koch 1882",
fest und nicht säurefest,-deren Züchtung in allen Phasen vom Protit
bis zum sporenbildenden Aspergillus ENDERLEIN genau beschreibt.
Zur Therapie der tuberkulösen und paratuberkulösen Krankheiten
empfahl ENDERLEIN mehrere Möglichkeiten, die jeweils in verschiedenen
Stärken subkutan, intramuskulär oder oral dem Krankheitsbild angepaßt
zur Anwendung kommen sollten:
1. Das stabilisierte, also nicht pathogene Aspergillus- bzw.-Tbc mit
der beim Endobiont-Chondritin beschriebenen Wirkung.
2. Das Caretta-Chondritin als Zyklusphase der Kultur des "Sclerothrix
antituberculosis Friedmann 1920“, dem Erreger der Tuberkulose der
Meeresschildkröte "Thalassochelis caretta“. Er ist für den
Menschen nicht pathogen, sondern wirkt nach Art einer homöopathischen
Nosode bei humanen Tuberkulosen therapeutisch. FRIEDRICH FRANZ
FRIEDMANN, der zu Lebzeiten vielen Angriffen und Verleumdungen
ausgesetzt war, gebührt der Dank für die Erforschung und Institution
dieses Therapeutikums, das nur durch die Chemotherapie der Tuberkulose
und deren allgemeinem Rückgang in Vergessenheit geraten ist.
3. Die Vaccine des Solerothrix tuberculosis Koch, höhere Valenzen
als das Chondritin enthaltend, deshalb nur perkutan verwendbar.
4. Die Schildkröten-Tuberkel-Vaccine säurefest und nicht
säurefest.
5. Die Tbc-Seren von Kaninchen, die gegen Sclerothrix tub.Koch
immunisiert wurde. Wirkungsweise wie die der Endobiont-Seren.
6. Für Fälle gleichzeitiger Anwesenheit endobiontischer und
tuberkulöser Parasitose das aus Mucor- und Aspergillus-Chondriten
bestehende Pliogen-Chondritin
Außer diesen präliminaren Forschungsergebnissen und therapeutischen
Konsequenzen hinsichtlich des Mucor- und Aspergillus-Kreislaufs
veröffentlichte ENDERLEIN ab 1937 seine Auffassung über die
krebsspezifische bzw. karzinogene Eigenschaft höherer
Entwicklungsstadien des Mucor-Endobionten. Seine Argumentation baute
sich folgendermaßen auf:
1. Das menschliche Blut ist nicht steril, wie man bisher annahm,
sondern beherbergt in allen Fällen einen winzigen Parasiten. Dieser ist
bisher nicht erkannt worden, weil er dort hauptsächlich in einer
ungewöhnlichen, nicht beschriebenen Mikrobenform existiert, nämlich im
submikroskopischen Chondritstadium. Diese primitivste Entwicklungsstufe
entspricht der Größenordnung der Bakteriengeißeln, die nach ENDERLEIN
ebenfalls dem artspezifischen Zyklus zuzuschreiben sind. Die scheinbare
Sterilität der üblichen Blutkulturen ist damit zu erklären, daß sich
diese Stadien in ihrer parasitären Eigenschaft auf künstlichen
Nährböden nur äußerst schwer züchten lassen und nur sehr langsam
und dürftig weiterentwickeln. In steril entnommenem und inkubiertem
oder auch bei Zimmertemperatur gehaltenem Blut kommt es jedoch im
Verlauf einiger Wochen zu lebhaftem Wachstum.
2. Das Leben des Parasiten in den Erythrozyten erkennt man im
frischen Blut durch seine Auskeimung zu freien Chondriten in das
Blutserum hinein.
3. Die Beziehung der Infektion des Erythrozyten zur Krebserkankung
erweist sich aus der Steigerung von a) Anzahl der infizierten
Erythrozyten, b) Anzahl der Parasiten in jedem infizierten Erythrozyten,
c) Wertigkeit (Dynamovalenz) bzw. Größe der Erythrozyteneinschlüsse
4. Die Bakterienform des Blutes zeigt durch ihre lebendige
Bewegelichkeit seine Existenz als besonderes Lebewesen im
Nativpräparat.
5. Freie und im Kern- oder Zellplasma eingeschlossene Symprotite und
Symprotithanteln finden sich auch im Tumor, meist in riesigen Mengen.
6. Bakterienstäbchen finden sich auch - wenngleich selten aus den
Tumorzellen und den Tumorkernen herauswachsend.
7. Höhere Formen des Bakterienaufbaus wie Cystite, Thecite etc. sind
auch kulturell im Blut (oder in Traubenzuckerbouillon etc.) zu erreichen
und finden sich massenhaft in Tumoren frei oder im Zelleib.
8. In Schnitten durch Tumoren finden sich die höchsten im
menschlichen Körper beobachteten Formen der Entwicklungsreihe des
Parasiten, nämlich als Pilzmyzelien ("Entwicklungsgeschichte der
Bakterien" Bd.1, Heft 3
ENDERLEIN beobachtete im Blut und in Geschwülsten drei Typen von
Organismen; Bakterienstäbchen, Pilzgeflechte und Chondrite bzw.
Symprotite. Letztere hielt er für die primitivste Entwicklungsphase von
Mikroorganismen. In seinem grundlegenden Werk „Bakterien-Cyclogenie“
(Berlin und Leipzig 1925) schilderte er seine Entdeckung, daß Viren,
Bakterien und Pilze nichts anderes als alternierende Erscheinungsformen
der jeweiligen Mikroben seien. Man habe sie nur deshalb für
verschiedene Arten gehalten, weil bei den üblichen kurzen
Inkubationszeiten immer nur eine Phase der Mikroben auffwachse. Bebrüte
man die Kultur eines definierten Bakteriums längere Zeit, so könne man
beobachten, wie sich die Bakterien über verschiedene Zwischenstufen in
einen Pilz verwandeln (bisher zu Unrecht für "Verunreinigung"
gehalten). Die auslösende Kraft hierfür sah ENDERLEIN in der
zunehmenden Säuerung, im pH-Abfall des Nährbodens durch die
Stoffwechselprodukte des Bakteriums. Aus der Pilzphase würden in
basischem Milieu sofort wieder die Primitivphasen entstehen. Diese
kreisförmig geschlossene Höher- und Niederentwicklung bei
Mikroorganismen nannte er „Cyclogenie“, umkehrbar derart:
Pilzphase
Bakterienphase
Primitivphase (Virus)
Der "Endobiont", so nannte er den krebserregenden
Mikroorganismus, hatte von allen bis dahin von ihm klassifizierten
Bakterien die vielfältigsten Entwicklungsphasen. ENDERLEIN hielt ihn
für einen in gegenseitiger Abhängigkeit mit tierischen Zellen
zusammenlebenden Organismus. Das Bakterium könne nur in Zellen
bestimmte Entwicklungsstufen erreichen, die tierische Zelle könne, ohne
die Stoffwechselhilfe des Endobionten nicht leben. Beide seien
wechselseitig aufeinander angewiesen. ENDERLEIN hielt die Fehlernährung
für den eigentlichen Faktor, daß der Endobiont sich vom nützlichen
Zellbewohner zum Verursacher aller Krankheiten wandle.
ENDERLEIN wählte als Motto für einige seiner Studien den genau auf
den Bakterienzyklus zutreffenden Lehrsatz von LAO TSE:
„Wenn die Dinge zu ihrer völligen Entfaltung gelangt sind, kehrt
jedes zu seinem Ursprung zurück.“
Veröffentlichungen:
Aus den vielen wissenschaftlichen Arbeiten von ENDERLEIN - es sollen
über 500 sein, darunter allein 377 mit entomologischen Themen aus den
Jahren 1891 - 1942 - können hier nur die mit der Endobioseforschung und
deren Krebsrelevanz zusammenhängenden Schriften aufgeführt werden. Ein
Verzeichnis dieser Titel sowie von Beiträgen anderer Autoren zum
gleichen Thema wurde in den 60er Jahren vom AKMON-Verlag, damals
Aumühle bei Hamburg, herausgegeben. Im übrigen sei auf die hier
angegebenen Neudrucke einiger ENDERLEINschen und anderweitiger
Publikationen hingewiesen, Herausgeber Semmelweis-Verlag, 27316 Hoya
Grundelemente der vergleichenden Morphologie und Biologie der
Bakterien. Sitzungsberichte der Gesellschaft der Naturforschenden
Freunde, Berlin 1916 (Vorwegnahme wichtiger Grundlagen der
Bakterien-Cyclogenie).
Bakterien-Cyclogenie. Prolegomena zu Untersuchungen über Bau,
geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung und Entwicklung der
Bakterien. Verlag Walter de Gruyter & Co., Berlin und Leipzig 1925,
Neudruck: Semmelweis-Verlag, 27316-Hoya.
Über die Pliocyclodie der Bakterien. Die biologische Bedeutung der
Gonite, Gonidien und Cystige der Bakterien. Vorträge, beide ref. in:
Sitzungberichte der Gesellschaft der Naturforschenden Freunde, Berlin
1931.
Archiv für Entwicklungsgeschichte der Bakterien. Bd.1, Heft 1 - 4,
Verlag Erna Enderlein, Berlin 1931- 1940, Neudruck von Heft 4,
AKMON-Verlag Aumühle 1972.
Immunbiologica. Schriftenreihe über Immunbiologische
Krankheitsbekämpfung Heft 1 - 4, Siebeneicher Verlag,
Berlin-Charlottenburg/Frankfurt 1946 - 1959 Heft 5 und 6, Verlag IBICA,
Aumühle 1954.
Zu den Hypothesen über die parasitäre Krebsentstehung einerseits
und den seit eineinhalb Jahrhunderten entwickelten Erkenntnissen der
parasitären Krebsnatur andererseits. Die Volksheilkunde 3/1949.
Vom Urheber aller chronischen Erkrankungen. Die Volksheilkunde
8/1955.
Über das Wesen der chronischen Erkrankungen, speziell von Krebs und
Drüsenkrebs. Privatklinik und Sanatorium 4/1955.
AKMON. Bausteine zur Vollgesundheit und Akmosophie. Band 1/1955, Band
2/1957, beide IBICA-Verlag Aumühle, Band 3/1959 AKMON-Verlag Aumühle.
Neudruck: Semmelweis-Verlag, 27316 Hoya 1980. Inhalt: 23 Beiträge von
ENDERLEIN, 12 von anderen Autoren.
Folia isopathica. Heft 1/1961, verbesserte 2. Auflage 1970,
AKMON-Verlag Aumühle. Keine Fortsetzung dieser Reihe.
Die von ENDERLEIN entwickelten isopathischen Präparate wurden bis
kurz vor seinem Tod 1968 in dessen Laboratorium in Hamburg-Aumühle
unter seiner persönlichen Aufsicht hergestellt. 1975 übernahm Firma
SANUM-KEHLBECK, 27316 Hoya, die Produktion und den Vertrieb. Die
früheren Präparatenamen wurden geändert, einige neue Präparate kamen
hinzu. Informationen über Anwendungsweisen und Indikationen sowie
einschlägige Literatur können bei der Herstellerfirma angefordert
werden.
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