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Kurs Baden-Baden
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Elektrolyte und MetalleDie überdurchschnittlich hohe Mineralisation des Blutes Krebskranker und Krebsgefährdeter verbietet die laufende Zufuhr anorganischer Salze. Harte Leitungswässer (über dh 8), besonders jedoch alle Mineralwässer und "Heilquellen" sind ihres hohen Gehaltes an solchen Salzen (Calcium, Magnesium, Natrium) ungeeignet (vgl. Ernährungsgrundregel). Zu bevorzugen ist weiches Wasser, am besten die extrem mineralarmen Quellen Eau de Volvic, Mont Rouscous oder die Haderheck-Quelle (teuer). Bei Bedarf sind nur organische Verbindungen von Elektrolyten erlaubt (Aspartate, Gluconate, Orotate), beispielsweise von K, Ca, Mg, Cu (bei Leukopenie), Fe (mit Vorsicht), Zn (bei Lymphopenie). |

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Metastatische Skelettdestruktionen konsolidieren rascher unter
Calciumorotat (Fa.Dr.Wörwag, Stuttgart) im Wechsel mit Natriumfluorid (Fa.Dr.Baer,
München). Erinnert sei außerdem an das bei den Vitaminen empfohlene D
2-haltige Trikalkol und Savitol.
Nieper berichtet über Aufsehen erregende Erfahrungen in den USA mit Selen. Es steht das unter Verwendung von Hefezellen gewonnene Schweizer Präparat Cell-Life-Selenium zur Verfügung, Auslieferung über Fa. Lucien Ortscheid GmbH, Saarbrücken. Die zu kurze Beobachtungszeit in Europa erlaubt noch kein abschließendes Urteil. Die von der Firma verlangte Abnahme ganzer Klinikpackungen ist abzulehnen. |

Elektrolyte
Diese
werden wegen ihrer teils synergistischen, teils antagonistischen Wirkung
im Stoffwechsel besser im Profil als einzeln bewertet. Wichtige
Quotienten sind: Ca/Mg, Cu/Fe, K/Ca, K/Na, K/Mg.
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| Normbereiche | Hinweise |
| Natrium 317-319 mg/dl | Relativ krebsspezifisch häufiger erniedrigt als normal oder erhöht, besonders bei M. Hodgkin. |
| Kalium 16-18,5 mg/dl | Bei den meisten Geschwulstarten erhöht, besonders bei Knochenmetastasen und nach Bestrahlungen (Osteoporose). Ausscheidungskontrolle nach SULKOWITSCH! |
| Magnesium 1,9 - 2,2 mg/dl | Häufiger erniedrigt als normal oder erhöht. |
| Kupfer (Coeruloplasmin) 85-135 mg/dl | Unterschiedliche Werte: Bei Lungen-Ca meist erhöht, bei Uterus-Ca erniedrigt. Anstiege häufig bei jüngeren, wachstums-intensiven Malignomen, Abfälle bei älteren, länger bestehenden (Abwehrschwäche). |
| Eisen 100 mg/dl | Große Schwankungen aufweisend. Meist frühe Abfälle (vgl.Hb), Anstiege jedoch häufig bei Leber-Ca. Nach Säuremangel, Vitamin C-Mangel, Cu-Mangel, Dysbiose, Mesenchymblockade fahnden ! |
| Selen 0,05-0,3 mg/dl | Essentieller Bestandteil der Glutathionperoxidase (Antoxidans, Radikalenfänger). Je nach Se-Gehalt der Ackerböden stark schwankend, in Europa durchweg mangelhaft. Wichtiger Faktor als Krebsschutz und Adjuvans der Therapie. |
| Zink 110 - 145 mg/dl | Wichtiger Beatandteil vieler Enzyme, Hormone und Transaminasen. Endemisch zunehmendes Defizit, die Krebsanfälligkeit begünstigend. Substitution als Adjuvans der Therapie. |
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Zu
Fragen über das Copyright © Dr. med. Karl-Heinz Braun-von Gladiß, 2002 |